De Suikerzijde

Groningen, NL

Wie wird aus einem ehemaligen Fabrikgelände ein neues Stadtviertel?

Groningen

De Suikerzijde

Das Vorfeld mit Rieselfeldern im Hintergrund

Ehemaliges Fabrikgelände (Beeldbank Groningen)

Blick auf den Schornstein der ehemaligen Zuckerfabrik

Blick auf das ehemalige Rieselfeld

Aufgrund des großen Mangels an Wohnraum in der Stadt Groningen werden bis 2030 circa 20.000 neue Wohneinheiten benötigt werden. Das Gelände einer ehemaligen Zuckerfabrik bietet die einmalige Chance, zentrumsnah ein großes neues Wohn- und Gewerbegebiet zu schaffen. Dort ist Platz für 5.000 vielfältige Wohneinheiten mit den dazugehörigen gewerblichen und sozialen Einrichtungen. Das (nördlich der Bahnlinie und stadtnah gelegene) Teilgebiet Noord bietet Raum für die ersten 2.000 Wohneinheiten, um die Nachfrage nach urbanem Wohnen zu bedienen.

In der Gestaltung und Entwicklung des Stadtteils Suikerzijde spielt das Verbinden eine zentrale Rolle. Auf verschiedenen Maßstabsebenen werden Verbindungen zwischen dem Stadtteil und seiner Umgebung geschaffen, der Erholungsweg wird von Grünstrukturen begleitet und das Areal verfügt über eine gute Anbindung an das Radwegenetz und den öffentlichen Nahverkehr. Außerdem werden die Nutzungen und die Bewohnerschaft miteinander verbunden: Es wird Raum für Wohnen, Arbeiten, Lernen und Erholung geboten. Suikerzijde entwickelt sich dank des vielfältigen Wohnangebots und der Schaffung zahlreicher Begegnungsorte zu einem Stadtteil für alle.

Grün auf allen Maßstabsebenen der Planung

Bei Suikerzijde wird Grün auf allen Maßstabsebenen in der Planung berücksichtigt:

1. Platz für Grün in klimaresilient geplanten Straßen mit Versickerungsmulden und Aufenthaltsbereichen sowie besonnten und durch große Bäume verschatteten Zonen im Wechsel
2. Großzügige grüne Wohnstraßen fördern Begegnung und Bewegung
3. Dank Parklösungen im baulichen Umfeld oder im Innenbereich der Baufelder findet das Parken nicht im öffentlichen Raum statt, sondern reicht das Grün bis an die Eingangstür
4. Teilgebiet Noord mit 2.000 Wohneinheiten in einer Grünstruktur mit einem großen Stadtpark im Westen, der spannend gestaltet ist und zum Wandern, Spielen und Sport und Entspannung einlädt
5. Auf Stadtteilebene entstehen eine Grünverbindung zu den benachbarten Stadtvierteln und eine durchgehende Grünzone am Kanal Hoendiep entlang

Wasser- und Grünstruktur: Die Straße ist ein Ökosystem

Mobilitätsstruktur: Die Straße bietet Mobilität nach Maß und ist für alle sicher

Soziale Struktur: Die Straße ist ein gesundes Umfeld, ein öffentlicher Bereich, der einen Mehrwert bietet

Erlebnisstruktur: Die Straße hat eine eigene Identität und fördert die sinnliche Wahrnehmung

Grüne Wohnstraßen

Grünzug mit asymmetrischem Profil

Landschaftliche Strukturen bestimmen die Atmosphäre

Die Entwicklung und die Gestaltung von Suikerzijde basieren auf vier Grundsätzen:

Großzügigkeit: Die Baufelder sind großzügig und ermöglichen ganz unterschiedliche Ausgestaltungen

Verbindung: Die westlichen Stadtteile werden miteinander verbunden

Lebensqualität: Das Teilgebiet Noord besteht zu einem erheblichen Teil aus schönen öffentlichen Grünräumen, die jede Menge Gelegenheiten für Begegnung und Bewegung bieten

Abwechslungsreiche Straßen: Die Straßenbilder im Teilgebiet Noord sind abwechslungsreich und bieten Nutzungs- und Erlebnisvielfalt

Coöperatiebrug

Groenstraat

Stadsstraat

De Suikerzijde

Aufgrund des großen Mangels an Wohnraum in der Stadt Groningen werden bis 2030 circa 20.000 neue Wohneinheiten benötigt werden. Das Gelände einer ehemaligen Zuckerfabrik bietet die einmalige Chance, zentrumsnah ein großes neues Wohn- und Gewerbegebiet zu schaffen. Dort ist Platz für 5.000 vielfältige Wohneinheiten mit den dazugehörigen gewerblichen und sozialen Einrichtungen. Das (nördlich der Bahnlinie und stadtnah gelegene) Teilgebiet Noord bietet Raum für die ersten 2.000 Wohneinheiten, um die Nachfrage nach urbanem Wohnen zu bedienen.
In der Gestaltung und Entwicklung des Stadtteils Suikerzijde spielt das Verbinden eine zentrale Rolle. Auf verschiedenen Maßstabsebenen werden Verbindungen zwischen dem Stadtteil und seiner Umgebung geschaffen, der Erholungsweg wird von Grünstrukturen begleitet und das Areal verfügt über eine gute Anbindung an das Radwegenetz und den öffentlichen Nahverkehr. Außerdem werden die Nutzungen und die Bewohnerschaft miteinander verbunden: Es wird Raum für Wohnen, Arbeiten, Lernen und Erholung geboten. Suikerzijde entwickelt sich dank des vielfältigen Wohnangebots und der Schaffung zahlreicher Begegnungsorte zu einem Stadtteil für alle.

details

Projekt
De Suikerzijde
Ort
Groningen, NL
Umfang
160 ha
Periode
2018
Auftraggeber
Gemeente Groningen
Disziplin
Städtebau
Programm
Masterpläne & öffentlicher Raum
Status
In Entwicklung
Partner
Delva Landscape architecture
Mehr Info
bd@dezwartehond.nl