Was wäre, wenn wir die Stadt durch die Augen eines Kindes sehen würden?

Was passiert, wenn wir Kinder wirklich in Gespräche über ihre Lebensumgebung einbeziehen?

Oft kommen die schärfsten Einsichten von ihnen — manchmal bringen sie in einem einzigen Satz auf den Punkt, wofür wir als Fachleute viel länger brauchen. Vielleicht sollten wir die Zukunft unserer Städte öfter aus der Perspektive junger Menschen betrachten. Weniger Annahmen, mehr Zuhören: Genau das zeigen sie uns. Denn wenn man wirklich verstehen will, was in einem Quartier passiert, muss man jungen Menschen eine Stimme geben.

Der Nationale Tag der Kinderbürgermeister:innen 2026 war eine inspirierende und energiegeladene Veranstaltung. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Offenheit, Klarheit und Engagement junge Menschen aus ganz den Niederlanden miteinander sowie mit Entscheidungsträgern und Fachleuten über ihre Lebensumgebung ins Gespräch kommen.

Von grünen Schulhöfen bis hin zur Frage, wie Wohnquartiere zum Spielen im Freien einladen können: Die Ideen waren konkret, durchdacht und oft überraschend treffend. In der Netzwerksession mit Lisa van der Slot (Architektin und Partnerin bei De Zwarte Hond) wurde erneut deutlich, wie klar und unvoreingenommen junge Stadtbewohner:innen auf diese Themen blicken.

Gerade diese Perspektive ist von großem Wert. Bei De Zwarte Hond nehmen wir sie ernst — nicht als Nebensache, sondern als wesentlichen Bestandteil unserer Entwurfs- und Denkprozesse für die Stadt.

Unser Dank gilt allen beteiligten Organisationen und Teilnehmenden für die Energie, die Einsichten und die wertvollen Begegnungen.