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De Zwarte Hond gewinnt Wettbewerb zur Revitalisierung des Eisenwerkgeländes in Witten

Das Areal zwischen den ehemaligen Gießereihallen und historischen Gebäuden der Eisenwerke Böhmer bietet großes Potenzial für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Wohn- und Gewerbestandorts in Witten-Annen. 

Der Entwurf von de Zwarte Hond teilt das Gebiet in drei Bereiche: LEISE für Wohnnutzungen, LEBENDIG als Quartiersmitte und LAUT für City-Logistik. Der Bereich LEBENDIG fungiert als Puffer zwischen den beiden anderen Bereichen. LEISE schafft Raum für Wohnen, Seniorenwohnen und Kita, während LAUT die City-Logistik im Norden an der Westfalenstraße beherbergt. Das ehemalige Modelllager wird in Lagerräume, Ateliers oder Werkstätten unterteilt, mit Schwerlastverkehr über die Westfalenstraße und einem großen Mobility Hub. 

Die kleineren Bestandshallen in der Quartiersmitte werden für produzierendes Gewerbe und Showrooms flexibel erweitert. Entlang der Annenstraße entsteht eine Erweiterung der Kita und des Bürohauses zum Seniorenwohnheim. 

Die Bereiche LEBENDIG und LEISE sind durch eine zentrale Promenade verbunden, mit Spielplatzflächen im Nordwesten und offenen Grünflächen, die qualitative Zwischenräume schaffen. Die Trennung der funktionalen Bereiche ermöglicht eine unabhängige Entwicklung in mehreren Phasen.

Aktuell werden die Entwürfe gemäß der Empfehlungen des Preisgerichts überarbeitet. Der Wettbewerb wurde von der Stadt Witten in Auftrag gegeben.