Im gespräch über schnelleres und mehr bauen
Schneller und mehr bauen — das ist die ambition der taskforce zur beschleunigung des wohnungsbaus der aktuellen regierung.
am 20. april besuchte ministerin Eleanor Boekholt-O’Sullivan gemeinsam mit der BNA die slimme huizenfabriek von Plegt-Vos in Almelo. anlass war das schreiben an das parlament, in dem die ministerin die ersten ergebnisse der taskforce vorstellte — mit einem klaren fokus auf innovation, digitalisierung und industrialisierung im wohnungsbau.
während der führung wurde deutlich, wie industrielle bauweisen dazu beitragen können, die wohnungsproduktion zu skalieren. im anschließenden gespräch mit vertreterinnen und vertretern der gesamten wertschöpfungskette stand die frage im zentrum, was es braucht, um diesen ansatz weiter voranzubringen — mit blick auf geschwindigkeit, maßstab und qualität.
im namen der bna nahm deren vorsitzender Jeroen de Willigen an dem gespräch teil. er betonte, dass industrielles bauen kein selbstzweck ist, sondern ein mittel: „ausgangspunkt muss sein, orte zu schaffen, an denen menschen gut leben können. das erfordert zusammenarbeit entlang der gesamten kette, eine frühere einbindung von architektinnen und architekten sowie eine gute organisation in der frühen projektphase.“
die aktuelle wohnungsbauaufgabe verlangt nicht nur effizienz, sondern auch zusammenhang: ein denken in städtebaulichen ensembles, in denen architektur und städtebau gemeinsam an lebensqualität und menschlichem maßstab arbeiten. unter dem titel ensemble urbanism bietet die sechste ausgabe von outthere eine neues perspektive auf die Gebietsentwicklung — rational, skalierbar und mit gesellschaftlicher wirkung.
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