Wie repariert man eine Stadt?
Tilburg Zwijsen
Das Gebiet „Spoorzone“ (Bahnzone) in Tilburg entwickelt sich derzeit von einer abgeschotteten Enklave zu einem für alle frei zugänglichen Stück Stadt. Dies gilt auch für den direkt an den Bahnhof angrenzenden Standort Zwijsen II, wo sich jahrelang eine Werkstatt der niederländischen Bahn befand und der Verlag Zwijsen seinen Sitz hatte. Im Auftrag des Projektentwicklers Trebbe en Van Wijnen erarbeitet De Zwarte Hond einen städtebaulichen Entwurf zur Umgestaltung von Zwijsen II in einen Ort zum Wohnen, Arbeiten und Übernachten mit hoher Aufenthaltsqualität. Es ist der nächste Schritt in der Entwicklung der attraktiven Spoorzone. Im Hinblick auf Größe, Charakteristik und Positionierung der Bebauung steht der Entwurf im Einklang mit dem, was in diesem Gebiet in Ost-West-Richtung geschieht. Die Großmaßstäblichkeit und der robuste Charakter der Baukörper bestehender Industriehallen werden auf die Neubauten übertragen. Ingenieurslogik ist dabei eine wichtige Voraussetzung: Klare Strukturen mit gut gewählten Achsrastern sorgen für große Flexibilität. Dank der präzisen Positionierung der Gebäude entsteht eine von abwechslungsreichen Orten geprägte Umgebung, die zum Flanieren und Entdecken einlädt. Damit wird die abgeschottete Enklave der Vergangenheit Teil der Stadt.
data
- Ort
- Tilburg, NL
- Umfang
- 35.000
- Auftraggeber
- Trebbe Bouw B.V.
- Disziplin
- Architektur, Städtebau
- Programm
- Einzelhandel, Wohnen
- Periode
- 2019
- Status
- In Entwicklung
Tilburg
Zwijssen
Entwicklung der Spoorzone
In der „Spoorzone“ (Bahnzone), einem Gebiet, das über sehr lange Zeit hinweg für die Einwohner von Tilburg nicht zugänglich war, vollzieht sich derzeit eine Transformation. Einer der Standorte, die noch auf eine Entwicklung warten, ist Zwijsen II. Dank seiner Lage in direkter Nähe zum Bahnhof wurde er zu einem beliebten Ort zum Wohnen und Arbeiten mit hoher Aufenthaltsqualität.
Die abgeschottete Enklave aus der Vergangenheit wird Teil der Stadt
Rhythmik und Orientierung in Zwijsen II
Den Rhythmus der allseitig orientierten, robusten Blöcke aus dem übrigen Gebiet der Spoorzone führen wir in unserem Entwurf an diesem Standort fort. Da die Erschließung aller Blöcke über Gemeinschaftstreppenhäuser erfolgt, haben sie keine eindeutigen Vorder- und Rückseiten. Zur Straße Burgemeester Brokxlaan hin liegen die Blöcke in einer Linie und bilden dadurch eine klar definierte Wand zur Hauptverkehrsstraße.
Turm C
Turm C ist ein markanter Bestandteil des Wohnprojekts Zwijssen 2. Mit einer Höhe von 54 Metern ist der Turm ein prägnanter Blickfang an der Ecke Brokxlaan und Fraterstraat, wo sich auch der Eingang zur Tiefgarage befindet. Das rohe, robuste und unbehandelte Mauerwerk verweist deutlich auf die industrielle Geschichte der Umgebung.
Der Turm verbindet Arbeiten und Wohnen. In den ersten vier Geschossen ist ein modernes Büro der Wohnungsbaugesellschaft WonenBreburg untergebracht. Darüber, vom vierten bis zum sechzehnten Geschoss, befinden sich insgesamt 96 Sozial- und Mittelpreismietwohnungen, mit denen Turm C zu einem vielfältigen und inklusiven Wohnumfeld beiträgt.







